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Energieeffizienz-Netzwerk © IVH

Hamburger Industrie vernetzt sich für den Klimaschutz

Das neue IVH-Energieeffizienz-Netzwerk der Hamburger Industrie vereint 15 Hamburger Unternehmen. Mit dem Ziel, jährlich 75.000 Tonnen CO2 einzusparen

15 große Hamburger Unternehmen vernetzen sich beim Klimaschutz unter der Schirmherrschaft von Umwelt- und Energiesenator Jens Kerstan. Im Rahmen der Bundesinitiative Energieeffizienz haben die Firmen das ‚IVH-Energieeffizienz-Netzwerk der Hamburger Industrie’ gegründet. Die Laufzeit des Netzwerks ist für drei Jahre vorgesehen. Gemeinsam sollen jährlich 75.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Ziel: 75.000 Tonnen CO2 jährlich einsparen

Knapp 30 Prozent trägt die Industrie zum CO2-Gesamtausstoß der Stadt bei, so Kerstan. Hier läge ein großes Einsparpotenzial. Der Sentaror für Umwelt und Energie führt aus: „Als Schirmherr des neuen ‚IVH-Energieeffizienz-Netzwerks der Hamburger Industrie’ möchte ich die Beteiligten ermutigen, das gesteckte Einsparziel von 75.000 Tonnen CO2 zu erreichen und ich bin optimistisch, dass dieses noch übertroffen werden kann. Der Austausch im neuen Netzwerk wird dazu beitragen”. Damit würde die Stadt den Zielen des Klimaplans, die CO2- Emissionen bis 2030 gegenüber 1990 zu halbieren, einiges näher kommen.

15 energieintensive Partner-Unternehmen

„Die Industrie bekennt sich klar zum Umwelt- und Klimaschutz und setzt konkrete Zeichen für Technik-basierten Klimaschutz”, betont Matthias Boxberger, Vorsitzender des Industrieverbands Hamburg (IVH). Dass die Politik dieses freiwillige Engagement der Industrie würdigt, sei eine besondere Motivation für die Unternehmer. “Damit gehen Politik und Industrie in Hamburg gemeinsam einen erfolgreichen Weg für die Zukunft unseres Industriestandorts und für unsere Umwelt”, so Boxberger weiter. Zu den 15 Netzwerk-Partnern zählen überwiegend energieintensive Unternehmen aus den Bereichen Grundstoff-, Petrochemie- und Fahrzeugindustrie sowie Energie, Logistik und Forschung. Darunter die Lufthansa Technik AG, das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) und die Hamburger Hafen- und Logistik AG.
cf/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de

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