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Hafen Hamburg Jahresbilanz: neuer Rekord beim Gütertransport auf der Schiene © Hafen Hamburg Marketing

Hafen Hamburg: neuer Rekord beim Gütertransport auf der Schiene

Mehr als 60.000 Güterzüge mit rund 1,6 Millionen Güterwagen in 2018 abgefertigt. China bleibt größter Handelspartner

Der Hamburger Hafen hat 2018 ein Seegüterumschlag von insgesamt 135,1 Millionen Tonnen erreicht. Damit kann sich Hamburg erfolgreich in einem schwierigen Umfeld behaupten und im Seehafen-Hinterlandverkehr auf der Schiene deutlich zulegen. Mehr als 60.000 Güterzüge mit rund 1,6 Millionen Güterwagen wurden in Hamburg allein auf den Gleisen der Hafenbahn 2018 abgefertigt. Damit wurde das aus dem Jahr 2016 stammende Rekordergebnis übertroffen und die Position Hamburgs als führender europäischer Eisenbahnhafen ausgebaut. Auch 2018 blieb China größter Handelspartner.

Europäischer Hub für die Neue Seidenstraße
Hamburg als Drehscheibe der Neuen Seidenstraße © Hafen Hamburg Marketing

Hamburg ist zentraler Hub im China-Handel

Im landseitigen Seehafen-Hinterlandverkehr wurden im Jahr 2018 insgesamt 46,8 Millionen Tonnen (plus 2,7 Prozent zum Vorjahr) und 2,44 Millionen TEU (plus 4,7 Prozent) auf der Schiene transportiert. Im Containerverkehr mit China nimmt, neben dem Hauptverkehrsträger Seeschiff, der Transport auf der Schiene deutlich zu. Für den Hamburger Hafen bleibt China auch 2018 der größte Handelspartner: Jeder dritte im Hafen umgeschlagene Container ist ein China-Container. In Ergänzung zu den seeseitigen Verbindungen im Verkehr mit China werden inzwischen über die landseitige Neue Seidenstraße per Eisenbahn ab Hamburg wöchentlich mehr als 235 Verbindungen angeboten. „Mit den im Chinaverkehr in Hamburg insgesamt bewegten rund 4,8 Millionen TEU sind wir gegenüber anderen europäischen Standorten mit großem Abstand der führende Hub für China-Ladung“, sagt Axel Mattern, Vorstand Hafen Hamburg Marketing e.V. Damit gilt Hamburg als zentrale Warendrehscheibe für Güterverkehre der maritimen und landseitigen Seidenstraße.

Fahrrinnenanpassung soll größere Umschlagsmengen ermöglichen

Zudem hätten die Arbeiten für die Fahrrinnenanpassung bereits begonnen, berichtet Wirtschaftssenator Michael Westhagemann auf der Hafen Hamburg Jahreskonferenz. „Die Fahrrinnenanpassung macht den Reedern die Anläufe in Hamburg nicht nur leichter, sondern ermöglicht auch größere Umschlagmengen. Mehr Tiefgang und eine bessere Begegnungssituation auf der Elbe erlauben auch eine bessere Ausnutzung der Transportkapazität auf den Schiffen“, ergänzt Ingo Egloff, Vorstand Hafen Hamburg Marketing e.V. So sollen große Container- oder Massengutschiffe nach erfolgter Vertiefung der Elbe rund 18.000 Tonnen mehr Ladung nach Hamburg bringen und mitnehmen können.

Darüber hinaus verzeichnete der Hamburger Hafen insgesamt 212 Schiffsanläufe von Kreuzfahrtschiffen, dies entspricht einem Plus von 7,1 Prozent. Die Passagierzahlen stiegen gar um 10,8 Prozent – auf 900.562 Reisende.
sb

Quelle und weitere Informationen
www.hafen-hamburg.de

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