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eHealth-Day in Hamburg: Lernen von anderen Ländern

Was kann sich Deutschland von Gesundheitssystemen in Dänemark, Schweden und Estland abschauen? Internationaler Kongress in der Handelskammer

Rund 41 Prozent der Akteure am Standort Hamburg schätzen das Potenzial von eHealth-Anwendungen als „sehr hoch” ein, so eine Studie der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH. Darüber hinaus bieten das überdurchschnittliche Wachstum der Gesundheitsbranche und die komplexen Datensätze eine ideale Grundlage für die Digitalisierung. Dabei will Hamburg von anderen Ländern lernen: Auf dem diesjährigen eHealth-Day dreht sich alles um Smart Health Systems aus Dänemark, Schweden und Estland – vom Rettungswagen mit IT-System bis hin zum Inhalt der elektronischen Patientenakte. Im Rahmen dessen kommen am 29. August 2019 internationale Länderexperten und Teilnehmer aus Wissenschaft, Forschung und Unternehmen in der Handelskammer Hamburg zusammen.

Die Digitalisierung der Gesundheitsbranche

Eröffnet wird der 3. eHealth-Day von Cornelia Prüfer-Storcks, Hamburgs Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz. Anschließend sollen in Keynotes digitale Technologien und Strategien im internationalen Vergleich aufgezeigt werden. Daraufhin stehen in mehreren Workshops konkrete Praxisbeispiele aus Schweden, Dänemark und Estland im Mittelpunkt. So will beispielsweise Dr. Morten Elbaek Petersen, Direktor des dänischen Gesundheitsportals Sundhed.dk, Learnings teilen.

Hamburg als wichtiger Medizinstandort

Die Metropolregion Hamburg zählt bundesweit zu den führenden Medizinstandorten. Vor allem in Hamburg sind zahlreiche relevante Stakeholder der Gesundheitswirtschaft vertreten, unter anderem das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) und innovative eHealth-Startups, wie die Cardiogo GmbH & Co. KG mit einer mobilen 24/7-Kardiologie. Im Juni 2019 kündigte beispielsweise der Hamburger Gesundheitskonzern Asklepios an, bis zu 500 Millionen Euro in seine Digitalisierungsstrategie investieren zu wollen. Darüber hinaus plant Hamburg, zusammen mit Lübeck, Kiel und Bremen, ein KI-Zentrum für Medizin. Im Fokus sollen adaptive medizinische Systeme, lernende robotische Assistenzsysteme und Smart Living Home Assistenten stehen.
cf/sb/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.ehealth-hamburg.de
www.gwhh.de

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